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Weiber Wirtschaft Wiederstein

Dort, wo Birgit Wiederstein heute ihren Wein macht, wurde schon vor über 140 Jahren berauschender Beerensaft hergestellt. Unter dem Namen Wiederstein wurde ab 1876 Weinbau betrieben. Birgit Wiederstein ist in einem Betrieb aufgewachsen, der nach klassischer Art als Mischlandwirtschaft geführt wurde. Ein Teil davon war seit jeher der Weinbau.

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Sie selbst entdeckt ihre Leidenschaft für Natur und Boden schon sehr früh. Als Kind begeistert sie sich für alles, was kreucht und eucht, besucht zunächst eine Schule mit landwirtschaftlicher Ausrichtung und fällt nach der Matura bei einer Weinverkostung als talentierte Sensorikerin auf. Sie besucht das Weinbaumanagementkolleg in Krems und keltert 1998 ihren ersten eigenen Wein: Einen Riesling. Doch die Neugierde ist noch nicht gestillt. Sie will mehr wissen, mehr lernen, noch tiefer in die Materie eintauchen. Und so geschieht es, dass Birgit Wiederstein mit der Matura und dem Kollegabschluss in der Tasche erneut die Schulbank drückt. Von 1999 bis 2002 besucht sie die älteste Weinbau- schule der Welt in Klosterneuburg und arbeitet nebenbei am elterlichen Weingut mit.

Parallel dazu beginnt Mutter Grete, spätberufen und dafür mit umso mehr Akribie und Leidenschaft, ihre ersten Brände zu produzieren. Es ist die Geburtstagstunde der Weiberwirtschaft Wiederstein, wie Mutter und Tochter ihren Betrieb nennen. In den knapp 20 Jahren seit der Geburt der gemeinsamen Marke ist das Sortiment um einiges gewachsen und dennoch entstehen laufend aus neuen Experimenten Ideen für die Zukunft. Da der Horizont für die beiden nicht bei Wein und Destillat endet, ist vor Kurzem ein hauseigenes Tonic für Gretes Gin entstanden.

Birgits frühes Interesse für die Natur, die uns umgibt, macht sich in der Arbeit mit dem Wein bezahlt. Ihr Zugang ist im wahrsten Sinne des Wortes ganzheitlich. „Die geernteten Trauben sind ein Sammelsurium an Eigenschaften und wertvollen Inhaltstoffen, die ich im Keller nur bewahren, aber nicht mehr verändern kann. Die entscheidenden Prozesse passieren im Weingarten. Daher ist hier der behutsame Umgang zwischen Mensch und Panze der entscheidende Faktor für eigenständige, charaktervolle Weine“, so die Winzerin. Ihre Liebe für Produkt und Detail endet für Grete und Brigit nicht in der Flasche. Nicht nur Gaumen und Nase sollen genießen, auch das Auge soll sich freuen. Dementsprechend wird jedem Etikett, jedem Design und Namen der Produkte ebenso große Aufmerksamkeit geboten. Das Resultat ist wirklich bezaubernd. Für alle Sinne.

Hier wachsen die Weine der Weiberwirtschaft: 

Macht man sich von Wien aus Richtung Südosten auf den Weg, erreicht man Carnuntum, die mit 900 Hektar zweitkleinste Weinbauregion Niederösterreichs. Das pannonische Klima mit seinen geringen Niederschlägen und vielen Sonnenstunden bietet eine geradezu ideale Basis für den Weinbau, ein Vorteil, den junge und innovative Weingüter in den letzten Jahrzehnten genutzt haben, um ihre reifen und besonders lagerfähigen Weine innerhalb von kurzer Zeit bekannt zu machen. Weinorte wie Göttlesbrunn, Hö ein oder Prellenkirchen bieten sich mit zahlreichen Buschen- schänken und Gaststätten, die vor allem regionale Weine auf ihrer Speisekarte führen, als attraktive Aus ugsorte an. Wer also mal eine Alternative zu Wachau und Kremstal sucht und dem Rotwein zugetan ist, sollte sich diese Region nicht entgehen lassen!

www.wiederstein.at

 

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