Dürnberg

Im Weingut Dürnberg haben sich drei Freunde zusammengeschlossen, um sich den Traum eines gemeinsamen Weinguts zu erfüllen. Jeder der drei Partner verantwortet und leitet einen Bereich des Betriebes. Eigentlich, wie in fast jedem anderen Weingut. Nur, dass die drei nicht verwandt sind. „Was mitunter auch ein Vorteil sein kann.“, so Matthias Marchesani, Vertriebsleiter im Bunde. Um den Wein selbst kümmert sich Christoph Körner. Er ist in der Region aufgewachsen und kennt sie, wie seine eigene Westentasche. Ein Grund dafür, warum das relativ junge Weingut sehr alte Weingärten bewirtschaftet, die man von Betrieben aus der Umgebung übernommen hat.  Es ist eine Kombination aus Akribie, Neugierde und Lieberhaberei, die Christoph Körners Umgang mit dem Wein am Besten beschreibt. Mit Fokus auf die Vermarktung der Weine und des Weinguts vervollständigt Georg Klein die Kompetenzen. 

Gemeinsam haben sie sich Anfang 2016 entschieden auf die nachhaltige Bewirtschaftung umzusteigen. „Der ganzheitliche Ansatz, der hinter dieser Zertifizierung steht, hat uns noch stärker angesprochen als die biologische Arbeit im Weingarten. Nachhaltigkeit betrifft auch den schonenden Umgang mit Energie und CO2.“ Die gezielte Begrünung der Weingärten und die überlegte Arbeit mit den alten Stöcken unterstreichen die Ideologie des Trios. 

Neben dem Weingut führt Christoph Körner gemeinsam mit seiner Frau Christiane die alte Dorfschmiede in Falkenstein. In den 1990er Jahren vor dem Verfall gerettet und neu aufgebaut, haben sie dieses historische Gebäude im Ortszentrum wiederbelebt. Auf der Speisekarte stehen vorwiegend lokale Produkte, die zu einem Großteil im eigenen Garten gedeihen. Die verarbeiteten Schweinsteile stammen aus einer vereinsgeführten Produktion zur Erhaltung des Höhlenschweins. 


Mit diesem ganzheitlichen Betrieb verfolgen die Freunde den Wunsch die Wahrnehmung der klimatischen und geologisch sehr eigenständigen Region Falkenstein zu fördern. Wir finden, dass ihnen das sehr gut gelingt und sind von ihren Weinen und Projekten begeistert. 

Hier wachsen die Weine von Dürnberg: 

Am halben Weg von Wien nach Brünn, unweit der Grenze zwischen Österreich und der Tschechischen Republik, liegt einer der traditionsreichsten Weinorte des Landes. Auf rund 200 Hektar wird im Niederösterreichischen Falkenstein heute Wein angebaut. Man blickt auf Jahrhunderte an Erfahrung und Verantwortung zurück, denn schon im 13. Jahrhundert wurden von hier aus die rechtlichen Angelegenheiten rund um den Weinbau im südmährischen Raum bestimmt und vom Falkensteiner Berggericht im Bergtaiding Büchlein festgehalten. 

Die klimatischen und geologischen Bedingungen waren und sind die Voraussetzung für den erfolgreichen Weinbau in Falkenstein. Bewaldete Hügel dämmen kalte Winde ein und warme Talkessel fördern das optimale Reifen der Trauben. Auf einer Mischung an kalk- und lehmhaltigen Böden wachsen fruchtbetonte, spritzige Weine. Insbesondere gehaltvolle Weißweine, aber auch frische, leichte Zweigelt und Blauburger widerspiegeln das Terroire Falkensteins.