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Andreas und Georg Pesau

Vor über 400 Jahren wurde der Name Pesau in dieser Region zum ersten Mal im Zusammenhang mit Weinbau erwähnt. Von den vier Brüdern des Weinguts, haben drei den, seit Generationen vererbten, Beruf des Winzers ergriffen. Den Jüngsten hat es als Außenbetriebsleiter zu einem großen Betrieb in Poysdorf verschlagen und die beiden Mittleren – Andreas und Georg – führen den Familienbetrieb. Nur einer tanzt als Investmentbanker aus der Reihe.

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Andreas Pesau hat bereits als junger Bub im elterlichen Betrieb das Weinmachen erlernt und als logische Konsequenz vor zwei Jahren die Führung vom Vater übernommen. Georg Pesau entschied sich nach der Matura für das Önologiestudium an der BOKU in Wien. Um sich fachlich breiter zu positionieren, absolvierte er anschließend den Master für Innovationsmanagement in Graz. Vor einigen Monaten haben die Brüder beschlossen den Betrieb gemeinsam vorantreiben zu wollen. Während sich Georg Pesau verstärkt um den Vertrieb und die Vermarktung kümmern will, steckt Andreas Pesau seine Erfahrung und sein Wissen in die Produktion eines Sortiments, das sich sehen lassen kann.

Neben dem Weinbau betreiben die Winzer mit fünf anderen Betrieben aus dem Ort einen Heurigen. Man wechselt sich ab und versucht den Heurigen das ganze Jahr offen zu halten. Am Hof selbst hat der Großvater ein Gebäude hinterlassen, dessen leerstehende Räumlichkeiten in den nächsten Jahren in Gästezimmer verwandelt werden sollen. Wir finden das ausgezeichnet, denn gutem Wein kann man nie nah genug sein.

Hier findet ihr Georg und Andreas Pesau:

80 Kilometer nordöstlich von Wien, nahe der Tschechischen Grenze, liegt Falkenstein. Umgeben von viel Wald ist dieser historische Ort, Teil einer hügeligen Region. Die Waschbergzone - auch Weinviertler Hügelland genannt – trennt, geologisch betrachtet, das westliche vom östlichen Weinviertel. Die unterschiedlichen Eigenschaften des Untergrundes spielen für den Wein eine entscheidende Rolle und verleihen ihm die regionaltypische Charakteristik.

Die Burg Falkenstein - Mitte des 11. Jhdts. errichtet – und die zur selben Zeit erbaute Pfarrkirche des Ortes weisen auf die bedeutende Rolle Falkensteins in der Vergangenheit hin. Das Bergtaidingbüchl – ein Regelwerk für den Weinbau aus dem 14. Jhdt. – gilt gewissermaßen als Beleg für die jahrhundertealte Weinbautradition Falkensteins. Bis heute ist der Wein die Basis für den wichtigsten Wirtschaftszweig der Gemeinde und prägt auf rund 185 Hektar das landschaftliche Bild.

http://www.pesau.at

 

 

 

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