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Stefan und Norbert Rosner

Schon Stefan Rosners Ururgroßvater hat in Langenlois Wein angebaut. Seither wird das Handwerk im Weingut Rosner von Generation zu Generation weitergegeben und fortgeführt. Der junge Winzer war sich nach den Lehrjahren in der Klosterneuburger Weinbauschule nicht ganz sicher, ob er sich in diese Tradition einreihen sollte. Daher hat er kurzerhand an der Wiener Wirtschaftsuniversität Betriebswirtschaftslehre studiert und nebenbei bei einem Steuerberater gejobbt.

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Während dieser Zeit ist ihm klar geworden, dass der Reiz ein eigenes Produkt herzustellen größer ist und er ist an den heimischen Betrieb zurückgekehrt. Besonders seine internationalen Erfahrungen durch ein Auslandspraktikum in Neuseeland und zahlreiche Weinreisen, die er mit befreundeten Winzer_innen unternimmt, wirken sich auf seine Arbeit in Garten und Keller aus. 

Das gute Verhältnis zwischen Vater und Sohn sorgt für ständigen Austausch und eine doppelte Qualitätskontrolle. Ab 2006 wurde an einem Übergang zum organisch-biologischen Weinbau gearbeitet und vier Jahre später waren alle Weingärten offiziell umgestellt. Allerdings werden noch nicht alle Abfüllungen mit dem Biozertifikat versehen. Stefan und Norbert Rosner lassen sich mit diesem Wechsel Zeit, damit die Qualität stetig wachsen kann. Wir finden das super, denn es kann nie genug guten Wein geben. Jeden Samstag zwischen 13:00 und 17:00 kann man sich bei den geführten Abhof-Verkostungen selbst ein Bild von dem umfangreichen Sortiment machen.

Hier findet ihr Stefan und Norbert Rosner: 

Am unteren Ende des Kamptals, eine knappe Autostunde von Wien entfernt, liegt Langenlois. Sie gilt als die größte weinbautreibende Stadt Österreichs. Dieser wichtige Wirtschaftszweig wurde auch am Wappen festgehalten, an dessen Fußrand ein grüner Weinberg abgebildet ist. Die malerische Landschaft und Dichte an hochqualitativ arbeitenden Betrieben beeindruckt viele Besucher_innen, die auch durch das, über die Grenzen Österreichs bekannte und renommierte, Hotel Loisium angezogen werden. 

Oft wird die Region als der liebliche Teil des Kamptals beschrieben. Das mag wohl auch daran liegen, dass die ersten Siedler_innen die Gegend als „Liubisa“, die Liebliche bezeichneten. Der Name hat seither oft seine Form geändert und wurde schließlich zum heutigen Langenlois. Beim Wein kann man wohl kaum von lieblich sprechen. Denn der wird in diesen Breitengraden mehrheitlich trocken ausgebaut.

http://www.rosnerwein.at