Tamara Kögl
Nachdem Tamara Kögl die Matura in Graz abgeschlossen hatte, besuchte sie das Kolleg für Weinbau und Kellerwirtschaft an der Weinbauschule Silberberg. Voller Tatendrang hat sie 2009 begonnen, das alte Bauernhaus umzubauen. Dabei wurde besonders darauf geachtet, die Ursubstanz des Hauses zu bewahren und die alten Türen und Fenster sorgfältig zu renovieren. Heute befindet sich in diesen wunderschönen und gemütlichen Räumlichkeiten die Buschenschank.
 

Tamara's Weine bei G'schickter Wein 

Parallel dazu hat Tamara Kögl 2012 ihre Eigenmarke gegründet und die Betriebsführung übernommen. Sie unterteilt ihre Weine in drei Kategorien: Klassik - Südsteiermark, Ortswein - Ratsch und Lage - Stermetzberg. Sie geben ihr die Möglichkeit, eine große Vielfalt an Weinen abzudecken - von jungen, spritzigen bis hin zu holzfassgereiften, schwereren Weinen. Besonders freut sich Tamara Kögl darüber, ihre Weine ab 2016 mit dem Biozertifikat versehen zu können. Denn es ist ihr als Winzerin ein großes Anliegen, den Boden nachhaltig zu bewirtschaften.

 

Die Eltern von Tamara Kögl haben ihren Betrieb von den Großeltern geerbt. Wie viele andere bewirtschafteten sie jahrzehntelang eine gemischte Landwirtschaft mit Rindern, Schweinen und Weingartenfläche, deren Traubenertrag zum größten Teil verkauft wurde. Tamara Kögls Vater hat als gelernter Schlosser die für den Weinbau unverzichtbaren Edelstahltanks gebaut und bei seinen vielen Besuchen in fremden Weinkellern das nötige Wissen erworben. 1993 hat er seinen ersten eigenen Wein erzeugt. In den folgenden Jahren produzierte die Familie sukzessive mehr Wein und stieg in den Haupterwerb um. Um den Betrieb weiter aufzuwerten, wurde im Jahr 2000 noch ein Gästehaus zugebaut.

Hier findet ihr Tamara Kögl: 

Die älteste und bekannteste der acht Weinstraßen, die über die traubenreichen Hänge der Steiermark führen, liegt ganz im Süden des Landes und zum Teil auf slowenischem Boden. Diese südsteirische Weinstraße feiert heuer ihr 60-jähriges Jubiläum. Nach dem ersten Weltkrieg durften die Weinbauern der Region selbst entscheiden, ob sie mit ihrem Betrieb in Jugoslawien oder Österreich beheimatet sein wollten. Als Resultat dieser Entschlüsse verlaufen die Grenzen bis heute kreuz und quer durch die Weinhänge. Sie stellen jedoch im Unterschied zu früher keine Barrieren mehr dar. Die sanfte Hügellandschaft und die unüberschaubaren, in Reih und Glied gepflanzten Rebstöcke bieten von den ersten Frühlingstagen an und bis weit in den Herbst hinein, eine einzigartige Kulisse, die unzählige BesucherInnen aus der ganzen Welt anzieht. 

www.weingut-koegl.com