Thomas Lehner

Als Jugendlicher lernt Thomas Lehner Innenraumgestaltung und Möbelbau. In dieser Zeit verstirbt seine Großmutter und vererbt der Mutter einen kleinen Weingarten. Der 15-jährige Sohn ist fasziniert von den Rebpflanzen und entwickelt eine große Leidenschaft für den Weinbau. Unter der Woche hält ihn das Internat zurück, doch in jeder freien Sekunde setzt er sich auf das Rad und fährt durch die Weingärten.

Thomas' Weine bei G'schickter Wein 

 

Mit 17 Jahren gründet er ein Unternehmen, das Winzer_innen die maschinelle Weingartenbearbeitung anbietet. Während dieser Zeit schafft sich Thomas Lehner rund 100 Barriquefässer an, die er mit Experimenten befüllt. In einer Onemanshow pachtet er Weingartenfläche und verfolgt wie ein Künstler die Vision des perfekten Werks. Die Akribie mit der er an seinem Produkt feilt, führt Thomas Lehner selbst auf die Arbeit in der Lehre zurück. Die Millimeterarbeit im Konstruieren der Möbelstücke prägt ihn bis heute. 450-550 Stunden im Jahr – doppelt so viel wie herkömmliche Betriebe – widmet Thomas Lehner der manuellen Arbeit.

Die biologische Bewirtschaftung ist für ihn eine Selbstverständlichkeit, wenngleich er ihr Regelwerk hinterfragt und in gewissen Bereichen notwendige Richtlinien vermisst. Daher ist die Umstellung auf den biodynamischen Weinbau für Lehner eine logische Konsequenz, für die er sich allerdings Zeit nehmen will. Thomas Lehner verkauft Weine und keine Punkte. Daher nimmt er an keinem Wettbewerb Teil. Er wünscht sich, dass die Konsument_innen die Produkte schätzen, ohne dafür eine fremde Bewertung zu benötigen. „Lassen wir das Produkt sprechen, vertrauen wir dem Gaumen.“ Man könnte es nicht schöner sagen. 

 

www.thomaslehner.at